Calgary

Heute stehe ich vor sechs Uhr früh auf. Um 07.15 Uhr fahre ich bereits los. Ich will möglichst früh in Calgary ankommen. Dort will ich zu Blackfoot Motorsports, der BMW-Motorrad-Vertretung. Mein Kontaktmann dort heisst Danny Boleszczuk. Diesen Namen präge ich mir gut ein. Wenn ich nämlich bei Blackfoot Motorsports ankomme und mich bei der Servicetheke anmelde, dann will ich mein Sprüchlein aufsagen können: „Hi, my name ist Martin Banger, i was in contact with Mr. Boleszczuk for a service appointment“.
So früh am Morgen liegt hier noch Nebel. Dazu ist es auch noch unglaublich kalt. So fahre ich im Morgenverkehr nach Calgary und übe dabei brav mein Sprüchlein.

Von Canmore bis Calgary sind es etwa 100 km. Das ist etwa gleich lang, wie wenn ich in der Schweiz von Olten nach Frauenfeld fahren würde. Wenn ich zu Hause den Auftrag bekommen würde, dass ich bei dieser Kälte in aller Herrgottsfrühe aufstehen und mein Motorrad zum Service nach Frauenfeld fahren soll, also ich würde das nicht machen. Es wäre natürlich auch eine ganz andere Ausgangslage. Die Fahrt auf dieser Strecke führt an etwa 20 Vertragshändlern vorbei, bei denen ich mein Motorrad zum Service bringen könnte. Aber hier in Kanada gibt es zwischen Canmore und Calgary keine solchen Möglichkeiten. Hier gibt es den Bow River und den Kananaskis River. Man sieht Rinder, Elche, Wiesen und Wälder und sonst nichts. Das meine ich übrigens gar nicht abwertend. Im Gegenteil: Wie oft habe ich mir schon gewünscht, dass es zwischen Olten und Frauenfeld nur Rinder, Elche, Wiesen und Wälder geben würde. Aber hier sehe ich unterwegs tatsächlich ein paar Elchkühe, die am Rande des Highways grasen. Es ist offenbar gar nicht die Frage, ob man hier Elche zu sehen bekommt oder nicht. Es ist vielmehr die Frage, zu welcher Zeit man hier unterwegs ist.

Kurz vor neun Uhr komme ich bei Blackfoot Motorsports in Calgary an. Ich meinte eigentlich, früh dran zu sein. Aber an der Servicetheke warten schon andere Kunden. Da stelle ich mich hinten an und mache ein wenig Minigymnastik, um mich etwas aufzuwärmen. Schliesslich stehe ich einem jungen Mann gegenüber, der keine Zeit für Begrüssungen und Höflichkeiten verschwendet. Er schaut nicht einmal hoch, als ich an die Servicetheke trete. Den Blick hat er auf irgendeine Liste gesenkt und sagt dazu irgendetwas wie „istfadrpoffofpckop“. "howsitdoin" oder "uayahädadah" hätte ich mittlerweile verstanden, aber das hier habe ich noch nicht in meinem Vokabular. „Sorry?“ frage ich deshalb zurück.  Jetzt schaut er doch kurz hoch und schaut mich etwas mitleidig an. Es ist ziemlich offensichtlich, dass er in mir einen der ganz Schwachen vor sich sieht. Schliesslich wiederholt er gaaaanz langsam: „Is it for drop off or for pick up?“ Es dauert auch so noch eine Weile, bis ich verstehe, was er meint. Wahrscheinlich ist jetzt der Moment, um mein sorgsam einstudiertes Sprüchlein aufzusagen. Ich hole tief Luft und fange an: „I was in contact with Mr. Boleszczuk...“ Weiter komme ich aber nicht, weil er mir gleich ins Wort fällt: „Oh, with Danny?“ – „Äh, yes...“. Er senkt den Blick wieder auf die Liste, schaut gleich wieder hoch und fragt: „So ah, Martn?“ Die verschlucken hier immer das „i“ in meinem Vornamen. Wenn ich meinen Vornamen wiederhole und dabei das „i“ etwas zu sehr betone, dann verstehen sie „Morton“. Das ist mir wirklich schon passiert. Aber hier an der Servicetheke bleibe ich bei einem einfachen „Yes“. Ohne etwas Weiteres zu sagen dreht sich der junge Mann um und will gerade durch die Türe hinter ihm ins Backoffice gehen. Da steht aber schon jemand in der Türe, der ganz offensichtlich Danny Boleszczuk sein muss. Er ist etwa in meinem Alter, etwa gleich gross wie ich, etwas breiter als ich, aber unzweifelbar ein grundsympathischer Mensch. Als ich mich gestern nach meiner ersten Empörung wieder beruhigt hatte, da habe ich zu 100% richtig gelegen: Danny Boleszczuk ist ganz offensichtlich einer von den Guten. Er ist wahrscheinlich einer von denen, die alles ganz genau geklärt haben wollen, und bei denen einfach alles stimmen muss. Sonst kann er nämlich nicht sicher sein, dass alles richtig funktioniert, und bei ihm muss einfach immer alles funktionieren. Toll!

Danny Boleszczuk streckt mir seine grosse Hand entgegen und begrüsst mich freundlich. Vom ersten Augenblick an ist es so, als ob es die Schwierigkeiten, die wir im Mailverkehr hatten, gar nie gegeben hätte. Wir verstehen uns sofort.
Es dauert etwa eine Viertelstunde, bis wir besprochen haben, worum es heute geht. Olga wird den ganzen Tag hier in der Werkstatt bleiben. Ich muss mir noch überlegen, wie ich den Tag hier in Calgary verbringen werde. Danny bespricht mit dem jungen Mann von der Servicetheke das weitere Vorgehen. In der Zwischenzeit reserviere ich ein Zimmer in einem Hotel, das etwa eineinhalb Kilometer von hier liegt.
Danny bietet mir an, dass ich einen Mietroller haben könne, oder dass mich einer seiner Mitarbeiter ins Hotel fährt. Ich lehne aber dankend ab.
Den Roller brauche ich nicht, weil ich gar nicht vor habe, mir die Stadt Calgary anzuschauen. Calgary ist die Erdölmetropole von Kanada, eine Wolkenkratzerstadt, die mich überhaupt nicht interessiert. Ich komme zwar lediglich aus einer Kleinstadt in einem Kleinstaat. Etwas Bildung in punkto Grossstadt würde mir sicher gut tun. Aber ich liege lieber einen Tag lang an einem Whirlpool, als dass ich mir heute Calgary hier anschauen würde.
Und auch den Transport ins Hotel brauche ich nicht. Ein halbstündiger Fussmarsch mit meinem ganzen Gepäck wird bestimmt etwas anstrengend. Aber er wird mir bestimmt ganz gut tun.
Danny schaut mich etwas zweifelnd an. Wahrscheinlich entscheiden sich seine Kunden in der Regel anders. Aber gleichzeitig scheint er auch froh zu sein, dass er den Papierkram für den Mietroller nicht ausfüllen muss, und dass er seine Leute zum Arbeiten einsetzen kann, und sie nicht für Taxidienste zweckentfremden muss.

Nachdem soweit alles geklärt ist will ich meine Sachen packen und mich auf den Weg machen. Aber Danny fragt mich, ob ich mir den Betrieb von Blackfoot Motorsports anschauen möchte. Das ist vielleicht ein Angebot!  Dankend und ziemlich begeistert nehme ich an. Fast eine Stunde lang führt mich Danny Boleszczuk durch die Hallen von Blackfoot Motorsports.
Zuerst zeigt er mir die Werkstatt. Hier sind zurzeit zwölf  Mechaniker angestellt. Wenn die Motorradsaison richtig losgeht, dann werden hier noch mehr Leute arbeiten. Im Moment warten hier etwa hundert Kunden-Motorräder auf eine Bearbeitung in der Werkstatt.
Dann schauen wir uns die Lager, die Verkaufs- und Ausstellungsräume an. So etwas habe ich noch nie gesehen. Blackfoot Motorsports ist ein riesiger Motorradhändler. Während der Saison beschäftigt Blackfoot etwa 150 Mitarbeitende. Blackfoot vertritt etwa zehn Motorradmarken. Neben den Klassikern wie Harley oder BMW sind hier auch die Italiener vertreten mit Ducati, Aprilia und Moto Guzzi, ausserdem die Engländer mit Triumph und Norton und schliesslich auch die Japaner mit Yamaha, Kawasaki und Suzuki. Wir bleiben einen Moment bei der Triumph Tiger stehen, einer Reise-Enduro wie Olga eine ist. Laut Danny wird dieses Modell im Moment sehr erfolgreich verkauft. Ich kann nicht so recht glauben, dass sie mit dem BMW-Vorbild mithalten kann. Danny sagt dazu nichts. Er macht nur grosse Augen und schaut mich vielsagend an. Offenbar kann sie doch mithalten. Das muss ich mir merken. Meine neue rote Honda habe ich zwar erst vor einem halben Jahr gekauft, und ich werde sie bestimmt nicht  gegen ein Motorrad wie Olga tauschen. Aber für gute Hinweise bin ich immer zu haben.
Neben Motorrädern verkauft Blackfoot auch Quads, Motorschlitten und noch weitere, saisonspezifische und spezielle Motorfahrzeuge, wie man sie hier in Kanada offenbar braucht. Daneben hält Blackfoot ein riesiges Lager an Occasions-Fahrzeugen. Und man bekommt hier alles an Zubehör, was man sich wünschen kann: Helme, Bekleidung, Tuning-Artikel, Reisezubehör, Sportartikel und auch Spezialanfertigungen.
Danny arbeitet schon seit mehr als zwanzig Jahren hier. Er ist hier der Service Manager, und darüber kann er einige Geschichten erzählen. Noch bis vor ein paar Jahren hat Blackfoot Motorsports das Motorrad-Geschäft ganz klassisch betrieben. Das Unternehmen hat Neufahrzeuge und Occasionen zu Markt-üblichen Preisen gekauft und verkauft. Und es hat die üblichen Reparatur- und Serviceleistungen in der Werkstatt erbracht. Irgendeinmal hat das Management festgestellt, dass Arbeit und Umsatz zwar laufend steigen, dass aber gleichzeitig der Ertrag abnimmt und der Ruf des Unternehmens immer schlechter wird. Das Volumen ist offenbar so gross geworden, dass die Servicequalität darunter gelitten hat und dass die Preise mit den Kosten nicht mehr mitgehalten haben. Also hat Blackfoot einen mutigen Schritt in die entgegengesetzte Richtung getan: Sie haben die Preise für Handel und Service-Leistungen erhöht. Dadurch ist das Handels- und Service-Volumen zuerst auf eine bearbeitbare Grösse zurückgegangen. In der Folge hat sich das Kundensegment hin zu einer qualitätsbewussten Kundschaft verschoben, die bereit ist, für ein gutes Angebot auch einen angemessenen Preis zu bezahlen. Der Ruf des Unternehmens hat sich rasch wieder verbessert und die Kundenzufriedenheit ist deutlich gestiegen.
Die bedächtige, schwere Art, mit der Danny das alles erzählt, lässt mich ahnen, wie schwierig dieser Prozess gewesen sein muss. Danny scheint zwar mit dem Vorgehen und dem Ergebnis einverstanden zu sein. Wenn ich ihn aber richtig verstanden habe, dann liegt für ihn als Service Manager der Schlüssel zum Erfolg offenbar immer noch darin, wirklich gute Mechaniker zu bekommen. Das kann ich mir zwar gut vorstellen. Gleichzeitig werde ich aber auch etwas hellhörig. Ich habe schon oft die Klage gehört, dass gute Fachkräfte einfach nicht zu finden seien. Vor ein paar Jahren hatte ich einen Sanitärinstallateur im Haus, der sich die ganze Zeit darüber beschwert hat, dass er keine guten Mitarbeiter finden würde. Als ich ihn schliesslich gefragt habe, ob er denn einen guten Installateur einstellen würde, wenn sich einer bei ihm melden würde, da hat er mich ganz sprachlos angeschaut. Nach einer Weile hat er dann eher etwas brummig gemeint, er würde so jemanden schon einstellen, aber der müsste dann wirklich gut sein.
Ich bin mir nicht sicher, ob ich bei Danny Boleszczuk nicht etwas Ähnliches mithöre. Natürlich würde ich mir auch Gedanken machen, wenn ich schon zu Beginn der Saison eine Warteliste von 100 Serviceaufträgen hätte. Andererseits kenne ich es nicht anders, als dass wirklich gutes und direkt einsetzbares Personal nur ganz selten zu finden ist. Zu Zeiten des Fachkräftemangels habe ich ja auch kaum geeignete Software-Entwickler gefunden. Aber ich finde es immer noch eine spannende Aufgabe, gute Leute zu finden und dann zu schauen, was es braucht, damit sie auch gute Arbeit leisten können.
Aber eigentlich will ich mich hier nicht in Dinge einmischen, von denen ich nichts verstehe. Und schon gar nicht ich will hier den Klugscheisser geben. Danny ist scheint mir ein Service Manager zu sein, der von der Materie richtig viel Ahnung und dazu jede Menge Erfahrung hat. Das ist für mich als Kunden in jedem Fall das Beste, was mir passieren kann.

Etwa eine Stunde hat der Rundgang durch Blacktoot Motorsports gedauert. Wir stehen wieder vor Olga. Danny zählt auf, was er seinen Mechaniker alles an Olga machen lassen will. Leider verstehe ich weder technisch noch sprachlich, was mir Danny erzählt. Aber ich bin sicher, dass er das Beste veranlassen wird, um Olga voll auf Vordermann zu bringen. Es ist ja überhaupt nicht so, dass ich im Geld schwimme und es deshalb mit vollen Händen zum Fenster hinauswerfen kann. Aber mein Gefühl sagt mir, dass Danny Boleszczuk genau die richtigen Massnahmen veranlassen wird, damit ich mit Olga sicher durch Yukon und Alaska komme. Heute Nachmittag werde ich gegen 15.00 Uhr wieder herkommen und nach dem Stand der Dinge schauen.

Der Fussmarsch zum Hotel dauert eine halbe Stunde. Weil ich mein ganzes Gepäck mit mir schleppe, bin ich schon nach kurzer Zeit ziemlich verschwitzt. Aber heute ist mir das ganz recht. Zum Joggen komme ich heute sowieso nicht mehr. Im Hotel angekommen habe ich mein Tagessoll an Bewegung bereits geleistet. An der Rezeption empfängt mich ein sehr höflicher Herr, der mich allerdings ziemlich skeptisch betrachtet. Ein Motorradfahrer, der ohne Fahrzeug, aber mit Gepäck, bereits um 10.30 Uhr ein Zimmer sucht, dazu kein sauberes Englisch spricht und auch noch ziemlich verschwitzt ist, wirkt offenbar nicht gerade vertrauenerweckend. Nur gut, dass ich mein Zimmer bereits via Booking reserviert habe. Mein Kundenrating bei Booking dürfte einigermassen gut sein. Trotzdem kann mir der höfliche Herr am Empfang mein Zimmer erst ab 12.30 Uhr geben. Das ist soweit kein Problem. Ich verziehe mich samt meinem Gepäck in die hinterste Ecke der Hotellobby. Dort bin ich still mit meiner Arbeit  beschäftigt. Ich störe niemanden, nieman stört mich, prima! Kurz vor zwölf kommt der höfliche Herr von der Rezeption zu mir und überreicht mir feierlich meine Zimmerkarte. Endlich kann ich einchecken, mein Gepäck ordentlich deponieren, die Motorradkleider ausziehen und eine heisse Dusche nehmen. Ist das schön!

Gegen 15.00 Uhr mache ich mich wieder zu Fuss auf zu Blackfoot Motorsports. Um 15.30 Uhr komme ich dort an. Die Arbeiten an Olga sind noch nicht fertiggestellt. Das habe ich auch nicht anders erwartet. Der junge Mann an der Servicetheke, derselbe wie heute Morgen, meint, dass es vielleicht noch eine halbe Stunde dauern werde. Ich schaue mich etwas um und sage vorerst einmal gar nichts. Es scheint, als ob in einer solchen SItuation immer der gleiche Film ablaufen würde. Darum glaube ich auch zu wissen, was als Nächstes geschehen wird. Würde ich einer halben Stunde wieder hier sein, dann würde es leider noch einmal eine halbe Stunde dauern. Und dann noch einmal und noch einmal. Deshalb verabschiede ich mich und kündige an, dass ich erst gegen 16.30 Uhr wieder hier sein werde. Still für mich rechne ich gleich noch eine weitere Stunde dazu. Erst um 17.15 Uhr stehe ich wieder vor der Servicetheke. Olga ist noch in der Waschanlage, soll aber in zehn Minuten fertig sein. Exakt um 17.30 Uhr nehme ich Olga wieder in Empfang. Mike, so heisst der junge Mann von der Servicetheke, liest mir vor, was die Mechaniker alles gemacht haben. Das scheint eine ganze Menge zu sein. Ganz hellhörig werde ich, als ich höre, dass die Ventile eingestellt, die Vergaser auf Werkseinstellung zurückgesetzt und einige Bolzen bei der Motorenaufhängung ersetzt wurden. Ich schaue Mike mit grossen Augen und ernstem Blick an. Als ich sehe, dass er auch mich mit demselben Gesichtsausdruck anschaut, weiss ich, dass ich am richtigen Ort hingehört habe. Offenbar hat es bei Olga ein paar richtig kritische Punkte gegeben, die auch Mike in Chico nicht gesehen oder nicht behoben hat. Nur gut, dass das jetzt in Ordnung gebracht worden ist. Bei einem Occasionsmotorrad kann es das eben geben. Da braucht es einfach einige Services, die von fachkundiger Hand durchgeführt werden, bis  alles sicher und in Ordnung ist. Am besten habe ich das bei meiner alten PanEuropean gelernt. Fünf Jahre hat es gedauert, bis Herr Ackermann auch den letzten Pferdefuss beseitigt hat. Das Motorrad ist zwar immer tadellos und zuverlässig gelaufen. Aber wir haben die Schwachstelle immer gekannt und sie dann im entscheidenden Augenblick behoben. So viel Zeit habe ich hier bei Olga aber nicht. Darum bin ich sehr zufrieden, dass die Mechaniker hier richtig hingeschaut und alle kritischen Schwachstellen behoben haben.

Bevor ich losfahre kommt Danny Boleszczuk noch dazu und erklärt mir noch einmal alles, was die Mechaniker gemacht haben. Zum Abschied kriege ich von ihm ein Blackfoot-TShirt und jede Menge guter Wünsche. Dann ist es so weit und ich verabschiede mich von Blackfoot Motorsports. Olga hat neue Pneus. Es sind diese Reifen der Marke „Heidenau“, die mir vor ein paar Wochen ein Kollege in Moab empfohlen hat. Mike und Danny meinen, dass ich damit etwa 18'000 km fahren werde. Das ist viel! Normalerweise ist ein Reifensatz nach 6'000 bis 8'000 km verbraucht. Aber wenn das stimmt, was die beiden sagen, dann werde ich mit diesen Pneus meine Tour zu Ende fahren können. Ich werde erst wieder eine BMW-Vertretung kontaktiere müssenn, wenn ich Olga verkaufen will. Holz anfassen!

Während Olga sich in der Werkstatt einen schönen Tag gemacht hat, habe ich die Strecke für die nächsten zwei Tage geplant und auch schon die Unterkünfte gebucht. In zwei Tagen werde ich in Prince George sein. Dort beginnt dann schon bald der Alaska Highway.

Autor Titelbild: Cszmurlo. CC BY 2.5a

Reiseroute vom Mittwoch, 11.05.206

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